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Eisen ist ein wichtiger Nährstoff für unsere Aquarienpflanzen.
Er kann nur als zweiwertiges Eisen (Fe II) von den Pflanzen verwertet werden. Daher wird er mit Chelaten stabilisiert, damit es nicht durch oxidation zu dreiwertigem Eisen (Fe III) wird, welches die Pflanzen nur sehr schlecht verwerten können. Mehr dazu:
Weißer, wattiger Belag auf der Wurzel? Dies kommt bei neu eingerichteten Becken häufiger vor.
Was ist passiert? Zunächst mal: Es handelt sich nicht um Schimmel, sondern um einen Bakterienbelag. Diese weißen,
Passen Soil und Leitungswasser zusammen?
Diese Frage ist nicht unberechtigt. Abgesehen davon, dass die Verwendung von Leitungswasser immer auch unabhängig von den Wasserwerten mit einem Restrisiko für Schadstoffe verbunden ist, gibt es bei der Verwendung von Leitungswasser noch folgendes zu bedenken:
Wasserwechsel und Filter reinigen sind die üblichen Pflegemaßnahmen bei der Unterhaltungspflege eines Aquariums.
Aber wie viel ist sinnvoll oder gar notwendig?
Grundsätzlich ist es so, dass die meisten unserer Aquarienpflanzen Sumpfpflanzen (emerse Pflanzen) sind, welche in Uferregionen oder in sumpfigen Regionen wachsen.
Sie sind in der Lage, sowohl über- als auch Unterwasserblätter auszubilden.
Reine Wasserpflanzen (submerse Pflanzen) sind beispielsweise Hornkraut, Vallisneria Arten, Myriophyllum, Cabomba.
Warum werden nun unsere Aquarienpflanzen überhaupt emers gezüchtet?
Der Wert Kelvin (K) gibt die Lichtfarbe/Farbtemperatur einer Beleuchtung an. Hierbei ist es wichtig zu wissen:
LUX (lx)
LUX gibt die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche an. Also praktisch die Lichtmenge, die im Aquarium tatsächlich an der Pflanze ankommt. Bei überdurchschnittlich hohen Becken ist dies sicherlich
Tannine und Flavonoide zählen zu den Gerbstoffen. Sie werden Garnelen, Krebsen und Schnecken aufgenommen und stärken das Immunssystem.
Die Blätter des Maulbeerbaumes sind protein- und vitaminreich und verfügen über Spurenelemente, Mineralstoffe und 17 Aminosäuren.
Da Brombeerblätter ganzjährig grün sind, können sie auch im Winter frisch geerntet werden.
Birkenlaub besitzt viele, gesunde Inhaltsstoffe und kann sowohl braun als Dauerfutter, als auch grün verfüttert werden.
Walnusslaub gilt als eines der wirksamsten Laubsorten überhaupt. Es kann braun als Dauerfutter verwendet werden, ähnlich wie die Blätter des Seemandelbaumes (Cattappa). Hier hat es eine sanft desinfizierende und antibiotische Wirkung. Grünes Walnusslaub wird überbrüht von Garnelen, Krebsen und Schnecken gerne gefressen. Durch das Überbrühen verliert es allerdings viele seiner Wirkstoffe und ist hier eher als gesundes Futter einzustufen.
Unter Bakterienblüte versteht man eine mehr oder weniger ausgeprägte, weißliche Eintrübung des Aquarienwassers, ausgelöst durch Bakterien im Freiwasser. Dies kann sowohl bei neu eingerichteten Aquarien als auch bei eingefahrenen Becken auftreten.
Die Basis der Fütterung sollte ein hochwertiges und sehr feines Staubfutter, wie beispielsweise GT Life! oder GT Pudding, darstellen. Ergänzt durch (jeweils überbrühte) Brennesselblätter, braunes und grünes Laub, Rinde, Flechten, Ästchen -was immer man möchte-. Das ist die Grundversorgung. Futtersticks und Garnelenlollies sind dann die Leckerlies, die aber nicht als alleiniges Futter dienen sollten. Die Erklärung dazu:
Laub kann im Prinzip in jeder Form gefüttert werden. Zu unterscheiden ist zwischen grünem Laub, buntem und braunem Laub. Braunes Laub kann und sollte als Dauerfutter im Aquarium vorhanden sein. Die darin enthaltenen Huminstoffe wirken sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit der Garnelen aus. Allerdings kann braunes Laub nicht direkt gefressen werden. Zunächst übernehmen die Bakterien die Zersetzung. Diese Bakterien fressen die Garnelen und nehmen damit auch ein wenig des Laubes auf. Erst wenn das Laub schon gut zersetzt ist, können sie es fressen. Grünes und buntes Herbstlaub hat einen höheren Anteil an Zuckerstoffen und belastet das Wasser stärker. Daher sollte es in kleinen Mengen verfüttert werden. Nicht gefressene Blätter sollten wieder entfernt werden. Günstig ist es, das Laub vor dem Verfüttern mit kochendem Wasser zu überbrühen. Dadurch wird grünes Laub weicher und damit besser fressbar. Braunes Laub schwimmt nicht so lange auf, wenn es überbrüht ist.
Welches Laub ist geeignet?
Die Aquarienbeleuchtung sorgt dafür, dass man die Aquarienbewohner sieht, aber die wichtigste Funktion besteht darin, dass sie den Pflanzen die Energie liefert die sie zum Wachsen benötigen. Was man dazu wissen sollte:
Der Bodengrund hat im Aquarium unterschiedliche Funktionen. Er dient als Verankerung und Nährstoffquelle für die Pflanzen, er fungiert als großer Biofilter und er bietet Garnelen und Schnecken eine große Futterfläche. Gerade Garnelen wuseln den ganzen Tag und drehen dabei die Körnchen des Bodengrundes um und weiden dabei die Mikroorganismen ab, die sich auf den Körnchen ansiedeln. Ein aktiver Bodengrund nimmt darüber hinaus auch Einfluss auf die Wasserwerte indem er Karbonate aufnimmt und somit den pH-Wert senkt.
Nitrit ist eine Stickstoffverbindung und ein Zwischenprodukt des Stickstoffkreislaufs. Es entsteht durch
Planarien zählen im Aquarium zur unerwünschten Begleitfauna. Sie gehören der Gattung der Plattwürmer an und leben räuberisch. (Es gibt auch kleine Arten, welche sich von Bakterien-, Kieselalgen- oder Einzellern ernähren.) Sie haben eine flache, eher breite Körperform und einen dreieckigen Kopf, der an eine Pfleilspitze erinnert. Allerdings kann die Kopfform auch leicht variieren. Auf dem Kopf sind 2 Augenflecke erkennbar. Etwa in der Körpermitte sieht man den weißlichen Schlundfleck. Sie können 1-3 cm lang sein. Sie vermehren sich durch Teilung oder Dauereier. Es gibt relativ harmlose Planarienstämme, die sich eher mit Aas begnügen und Andere, die sich auch gerne an Babygarnelen kranken und frisch gehäuteten Garnelen vergreifen.
Eine Nitritvergiftung kann sich bei Garnelen zeigen wie folgt:
Die Garnelen sitzen träge, lustlos am Boden und fressen kaum oder gar nicht. Eventuell lassen sich bei durchsichtigen Arten orange-milchige Verfärbungen des Hinterleibes (Abdomen) erkennen. Auch kann sich das Abdomen weißlich verfärben. Die Kiemen können sich dunkel verfärben und die Tiere ersticken.
Gerade in Garnelenaquarien wünscht man sich häufig einen niedrigen pH-Wert. Mit Leitungswasser ist das in vielen Gegenden Deutschlands schwer möglich, da das Wasser schon mit einem pH-Wert von ca. 8 aus dem Wasserhahn kommt.
Die einfachste Möglichkeit ein perfektes Garnelenwasser zu bekommen, ist der Einsatz einer Osmoseanlage und den entsprechenden Salzen, um die gewünschten Werte zu bekommen. Auch kann man hier Belastungen für die Garnelen durch andere Schadstoffe im Wasser ausschließen.
Wenn der Unterschied zwischen dem Aquarienwasser und dem Wunschwert nicht allzu groß ist,
Für steigenden pH-Wert im Aquarium kann es unterschiedliche Auslöser geben:
Freigesetzte Karbonate zum Beispiel aus aufhärtenden Steinen, oder durch Bakterientätigkeit (Eiweißabbau). Gerade in neuen Becken, oder in Becken in denen sich die Belastung durch Futter erhöht, bilden sich neue Bakterien, welche das entstehende Eiweiß "futtern". Für den Aufbau ihrer Zellwände benötigen sie Kohlenstoff und diesen entnehmen sie vor allem dem CO2. Das heißt der CO2 Gehalt im fällt und der pH-Wert steigt. Ferner kann es bei
Soil besteht aus gebrannten, teilweise sogar doppelt gebrannten natürlichen Erden, zum Teil vulkanischen Ursprungs. Er schafft durch seine enthaltenen Huminstoffe und Fulvosäuren Bedingungen wie im natürlichen Wasser tropischer Binnengewässer. Soil senkt den pH- und den KH Wert.
Der Leitwert beziffert den Gehalt an allen im Wasser gelösten Elektrolyten bzw. Ionen (Salzen). Je mehr Ionen im Wasser vorliegen, desto so höher ist der Leitwert. Was bedeutet das für mein Aquarium?
Phosphor zählt in der Aquaristik zu den essentiellen Makronährstoffen und wird über Phosphatdünger zugeführt. In Garnelenaquarien liegt der günstige
Makronährstoffe in Flüssigdüngern sind in erster Linie Stickstoff, Phosphor und Kalium.
Mikronährstoffe sind in erster Linie in den sogenannten Haupt- oder Volldüngern für Wasserpflanzen enthalten. Zu den Mikronährstoffen zählen in erster Linie Eisen und weitere Spurenelemente.
Wenn sich Algen im Aquarium entwickeln, ist das immer ein Zeichen für ein biologisches Ungleichgewicht.
Aquarien Komplett-Sets bestehen, wie der Name schon sagt, aus mindestens dem Aquarium, einem Filter und einer Abdeckung mit integrierter Beleuchtung. Manchmal ist noch der Bodengrund beigefügt, einschließlich eines Düngebodengrundes. Überlegungen dazu:
Kurzform für Spitzschlammschnecke oder auch Yodaschnecke genannt (Lymnaea stagnalis).
Sie kommt aus Mitteleuropa, Skandinavien und wird 4,5 cm bis 7 cm (bei sehr guter Haltung) groß.
PHS wird häufig als Kurzform für Posthornschnecke (Helisoma cf. anceps) verwendet.
Sie sind fleißige Algenvernichter und können im Aquarium sehr vermehrungsfreudig sein.
ANS wird gerne als Kurzform für die Anthrazit Napfschnecke oder auch genannt Stahlhelmschnecke verwendet.
Der pH-Wert gibt den Säuregehalt von Flüssigkeiten an. Bei einem pH-Wert von 7 spricht man von neutralem Wasser, unter 7 von saurem Wasser und über 7 basisch/alkalisch.
Für viele unserer Zwerggarnelen ist der pH-Wert im Bereich von 6,5 bis 7,4 vollkommen in Ordnung.
Ein pH-Wert im Garnelen Aquarium unter 6,2 ist als kritisch zu betrachten, da hier bereits der Ausfall von Babygarnelen eintreten kann. Dies ist artbezogen zu betrachten, es gibt empfindlicher Arten (Taiwaner basiert) und weniger empfindliche.
Der pH-Wert wird
Huminstoffe (und Fulvolsäuren) entstehen in der Natur vor allem durch Torf, Totholz oder sich im Wasser zersetzendes Laub.
Sie stärken das Immunsystem der Garnelen, verbessern die Darmflora, vermindern Stress und sie haben eine antibakterielle Wirkung.
Die Freude wenn man Nachwuchs entdeckt ist groß, wenn die Kleinen von Tag zu Tag weniger werden, sucht man die Ursache dafür. Hier ein paar Möglichkeiten:
Nicht genügend Futter oder nicht das Richtigen. Gerade die Allerkleinsten benötigen hochwertiges, puderfeines Futter wie beispielsweise GT Life! oder GT Pudding. Neben der mikrofeinen Partikelgröße verteit sich das Futter auch überall im Becken. Sowohl die Mikrofauna als auch die Babygarnelen können dieses Futter fressen und so haben die Babygarnelen eine Chance, überall Futter zu finden. Besonders wichtig ist dies für Caridina Garnelen, da sie anfangs dort bleiben, wo sie geschlüpft sind.
Stress durch Schwankungen der Wasserwerte. Gerade die allerkleinsten Garnelen
Wasserstoffperoxid (H2O2) ist eine Flüssigverbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Es ist eine schwache Säure und gegenüber den meisten Stoffen ein sehr starkes Oxidationsmittel.