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Blog-Artikel aus der Kategorie „Krebse“

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Pantherkrabben Nachwuchs in sicht // Parathelphusa pantherina
Die Babys sind da
Meine Pantherkrabben haben Nachwuchs bekommen. Nachdem Weibchen ein paar Wochen sehr zurückgezogen war, lief sie aufeinmal mit einer aufgeklappten Bauchtasche rum. Beim saubermachen des Aquarium habe ich nach ausräumen der Steine und Hölzer aufeinmal kleine Babykrabben überall auf meinem Boden gefunden. ca. 13 habe ich gefunden. Ich denke der rest wurde von Papa und Mama Krabbe, sowie den Fischen schon verschlungen. Die kleinen haben jetzt ein eigenes Aquarium bekommen. Gehäutet wurde sich auch schon !


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Motherofcrabs
14. Juli 2025 um 20:22
Herzchen 5
0
Abenteuer Mikrokrabbe
Die tote Haut
Hallo ihr Lieben

Garnelen häuten sich, das wusste ich ja schon.

Da war es mir also klar, dass sich die Krabben auch häuten müssen. :)

In welchem Ausmass konnte ich mir aber nicht vorstellen, wie wird das denn aussehen und wie häufig häuten sie sich, dachte ich mir. :/

Das sollte ich schneller herausfinden als gedacht und hatte dabei einen kleinen Schock.

Ich schaue also morgens ins Aquarium und schaue zuerst bei den Lieblingsverstecken nach und was sehe ich da unter dem Moos?

Richtig, eine Mikrokrabbe, aber die bewegt sich ja gar nicht und sie sieht so seltsam weiss aus... komisch. :S

Also beobachte ich die Krabbe weiter und gegen Abend kommt mir Gedanke, die ist bestimmt tot.

Oh je, das fängt ja schon gut an, nach nur einer Woche eine tote Krabbe.

Ich nehme also die Pinzette und will das tote Tier entfernen und dann krabbelt hinter der Krabbe plötzlich eine weitere Krabbe hervor. =O

Nanu, was tut die denn da hinter der... Leiche?

Erstmal bin ich stutzig, dann kommt mir der Gedanke, was wenn das keine tote Krabbe ist, sondern eine Exuvie.

Ich packe das Ding also mit der Pinzette und siehe da, es ist wirklich eine Exuvie. :D

Die Krabbe die sich dahinter versteckt hat, war wohl die Krabbe, die sich gehäutet hat.

Schock zum Glück schnell überwunden, für die nächste Krabbenhäutung bin ich besser vorbereitet. 8o


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Lena Mauz
29. August 2020 um 12:33
Gefällt mir 8
0
Abenteuer Mikrokrabbe
Territoriales Verhalten
Hallo ihr Lieben

Seit einer Woche leben meine Mikrokrabben nun bei mir und ich konnte in dieser Zeit bereits ihre Verhaltensweise etwas studieren. :D

Mir ist aufgefallen, dass die Krabben bevorzugte Verstecke haben. Wenn ich also eine Krabbe sehen will, dann schaue ich als erstes dort und meistens ist sie auch dort aufzufinden.

Von fünf Krabben habe ich vier bereits entdecken können und weiss, wo ihr Lieblingsversteck ist. ^^

Die 5. Krabbe versteckt sich vermutlich auf der Rückseite des Felsens, also ausserhalb von meinem Sichtbereich.

Drei Krabben verstecken sich gerne in Felsritzen, meistens sind sie dabei in der gleichen versteckt oder in einer in unmittelbarer Nähe der anderen Ritze.

Die 4. Krabbe versteckt sich gerne hinter ein wenig Moos, welches auf einem Lavastein mit Loch wächst. Der gesamte Stein gehört dabei sozusagen ihr.



Wenn eine Garnele den Krebsen zu nahe kommt, wird sie freundlich aber mit Nachdruck verscheucht, ansonsten sind die Krabben aber sehr friedlich. :)

Sie zeigen sich besonders in der Nacht und verstecken sich meistens am Tag.

Da sieht man dann manchmal einfach nur ein paar Beinchen und der Rest der Krabbe ist nur zu erahnen. 8o

Ich hoffe ihr findet die kleinen Krabbler genau so cool wie ich, denn ich werde euch hier auf dem Laufenden halten über die Abenteuer der Mikrokrabben. ;)


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Lena Mauz
25. August 2020 um 13:44
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4
Triops Cancriformis als Schädlings-Vernichter
Fazit (Erstmal)
Hallo,

Nach den enttäuschenden Ereignissen vom letzten Beitrag konnte ich leider keinen der Krebse im Becken wiederfinden. Ich muss davon ausgehen, dass sie nicht überlebt haben.

Darüber hinaus hat der Versuch Planarien in das zweite Zuchtbecken zu geben gezeigt, dass die Krebse ab einer gewissen Größe (schätzungsweise min. 2 cm) zwar auch Planarien Fressen (leider nur 1 mal live gesehen und keine Kamera zur Hand gehabt), dies aber leider auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint.

Auch im Zuchtbecken sind nach Zugabe der Planarien einige der Krebse verstorben, was ich vorher noch nie gesehen hatte.

Geht man davon aus, dass es tatsächlich ein "Fressen und gefressen werden" ist wird es aufgrund der sehr deutlichen Übermacht an Planarien gegenüber der Krebse im Becken wohl entweder eine nahezu unrealistische anzahl an Krebsen, permanenten Nachschub an Krebsen oder aber einen Krebs in einer Größe, in dem die Planarien keine Gefahr mehr darstellen brauchen.

Zu letzerem werde ich noch einen Versuch unternehmen, wobei das Heranwachsen eines Krebses auf ca. 5 cm einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da ich zur Zeit keine Krebse mehr habe und den Sand erst Trocknen muss um einen neuen Schlüpf-Zyklus einzuleiten.

Außerdem wird die Zeit des heranwachsens in einem separaten Becken von der in der der Krebs "Arbeitet" abgezogen, wobei seine Lebenserwartung ohnehin nicht sehr lange ist.

Somit zeigt diese Erkenntnis wohl, dass es deutlich Aufwendiger und zudem etwas Ineffizienter ist als erwartet.

Eventuell ist es Sinnvoll die Krebse Bereits standardmäßig, vor einem Planarien-Befall im Becken integriert zu haben um das Bilden einer Übermacht/ das Ausbrechen eines Planarien-Befalls zu verhindern.

Auch ohne das Erreichen der gewünschten Ziele hoffe ich dass die Versuchsreihe zumindest spannend war :)

LG


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GrafGregor
22. Januar 2020 um 21:54
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1
Triops Cancriformis als Schädlings-Vernichter
Erste Komplikationen
Hallo,

es ist mal wieder Zeit für ein Update. Ich habe es lange hinausgezögert, in der Hoffnung doch noch gute Nachrichten verkünden zu können.... leider vergebens.

Die 2 wie im letzten Beitrag beschrieben umgesiedelten Krebse sind nach wenigen Tagen von der Bildfläche verschwunden, wobei ich absolut nicht sagen kann woran das liegt und ob sie noch leben.

Ich konnte weder die Tiere noch die Schalen (im falle eines Ablebens) finden :(.

Als weiteren versuch habe ich einen weiteren, deutlich größeren Krebs ( ca. 1 cm) nachgeschickt und versucht diesen genauer zu überwachen.

Leider habe ich auch diesen nach einem Tag aus den Augen verloren und nicht mehr wiedergefunden :(.

Ich werde wohl oder übel weitere Krebse nachzüchten und das umsiedeln noch später und vor allem langsamer durchführen um herauszufinden wo das Problem liegt.

Evt. sind die geringen Unterschiede in den Wasserwerten bereits zu viel. Ich hoffe jedoch sie im großen Becken schlichtweg nicht finden zu können.

Falls die Krebse wieder auftauchen melde ich es sofort.

Ansonsten folgt das nächste Update erst wenn mehr und größere Krebse herangewachsen sind und ich mit den Versuchen fortfahren kann.

LG


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GrafGregor
8. Januar 2020 um 22:29
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5
Triops Cancriformis als Schädlings-Vernichter
Anzucht und Einsetzen
Hi,

zu Anfang möchte ich kurz einige Fragen zu meinem Vorherigen Beitrag nennen und Beantworten:

(wen es nicht interessiert, ab "UPDATE" geht es mit den Fortschritten weiter :) )

Woher hast du sie?

-ich habe mir einfach auf Amazon eine Packung "Triops Cancriformis"- Eier in Sand bestellt. Da sie genetisch sehr stabil sind also der Stammbaum keine große Rolle spielt und durch den lateinischen Namen Verwechslungen ausgeschlossen sind, habe ich auf die Quelle keinen Wert gelegt.

Welches (Mineral -) Wasser benutzt du?

-Die eine Hälfte des Sandes mit den Eiern habe ich in normalem Leitungswasser mit etwas Aquarium-Wasser angezogen (Erfolgreich). Die Andere in der angegebenen Mischung von destiliertem Wasser und Volvic. Beides hat funktioniert! Einen großen Unterschied bei der "Ausbeute" konnte ich nicht feststellen, zumal man den Sand mehrfach verwenden kann und das Schlüpfen von Ei zu Ei unterschiedlich lange dauern kann! Es ist also schwer die Ergebnisse auf das Wasser zu beziehen.

Wie groß ist dein Becken und wo steht es? / Wie hast du sie angesetzt, in Flaschen oder Schüsseln?

- mein "eigentliches" Garnelen-Becken steht in einer weniger gut beleuchteten Ecke im Raum und wird mit einer gewöhnlichen LED-Lampe und einer zusätzlichen LED-Röhre für unter Wasser beleuchtet (die Röhre hat eher kosmetische Gründe).

-Die Anzucht-Becken sind kleine Plastik Schalen, mit etwas Spielsand und dem Sand mit den Eiern. Sie stehen vor dem Fenster und gleichzeitig vor meinem (Echsen-) Terrarium, wodurch sie zusätzlich im Schein der UV Lampe stehen. Ich habe gelesen dass viel Licht beim Schlüpfen hilft und zusätzlich das Algen -Wachstum fördert, welche die jungen Krebse essen.

Sollte man einen Oxydator reinstellen? / Sollte man einen Filter benutzen, oder genügt die Filterleistung der Tiere?

-Die Anzucht-Becken stehen ganz ohne jede Filterung oder ähnliches, da sie ohnehin nur zum Schlüpfen, also temporären Gebrauch gedacht sind und in gewissen Abständen austrocknen gelassen werden. Außerdem wird außer Sand und Wasser nur minimale Mengen an Futter (optional) hinzugegeben, je nach dem wie lange man die Tiere im Becken lässt vor der Umsiedelung. Also kommt es zu keiner Verschmutzung die einen Filter oder ähnliches nötig machen würde.

-Im Garnelen-Becken müssen sie mit dem Leben wie das Becken momentan läuft. Den Filter habe ich schon gleich zu Beginn des Beckens ausgeschaltet (da nicht für Baby Krebse und Garnelen geeignet) und das Wasser wird eigentlich nur von vielen Pflanzen, Schnecken und den Garnelen Sauber gehalten. Zu beachten ist hier, dass auch wenn die Krebse erstaunlich schnell wachsen, die jungen Tiere winzig klein und Schwer sichtbar sind. Auch wenn sie bereits nach etwa 3 Tagen einige Millimeter erreichen stellen Filter mit Sicherheit eine Gefahr dar.

!!! Im Allgemeinen kann ich zu diesem Thema aber wieder sagen: die Tiere leben (natürlicher Weise) in Pfützen und Sümpfen! Was Wasserqualität oder Nähstoff-/CO2-/ Sauerstoff -Gehalt angeht, sollten sie sehr unkompliziert sein, was durch meine bisherige Erfahrung bestätigt wird.

Die Filterleistung ist bei meinem bisher sehr kleinen Bestand und der noch sehr geringen Körper Größe entsprechend gering. Ich würde behaupten, dass man eine große Zahl größerer Tiere bräuchte um einen ausschlaggebenden Effekt in der Wasserqualität sehen zu können. Natürlich dennoch ein praktischer Nebeneffekt!

UPDATE :

Wie bereits gesagt, sind beide beschriebenen Zucht-Ansätze erfolgreich gewesen, wobei ich für weitere Versuche wie auch die Umsiedelung die Krebse aus dem Aquarium Wasser nehmen werde, da diese bereits an das Wasser im Becken gewöhnt sind.

In der kurzen Zeit sind im Zuchtbecken bereits ca. 4 Tiere geschlüpft und anschließend innerhalb weniger Tage zu einer gut sichtbaren Größe herangewachsen. Zwei Tiere sind in Sachen Größe bereits sehr weit, weshalb ich sie heute bereits ins Garnelen-Becken Umgesiedelt habe. Hierzu habe ich sie mit einem Plastik Löffel (weiß, damit man sie besser sehen kann) einzeln entnommen und direkt ins große Becken gesetzt.

Sie sind erst wenige Millimeter groß, sollten aber groß genug sein allen eventuellen Gefahren im AQ zu trotzen und ihre Größe durch das neue, größere Angebot an Fressen in den nächsten Tagen Vervielfachen.

Ab einer Größe von etwa 1-2 cm rechne ich damit, sie beim Fressen von Würmern aller Art beobachten zu können, hierzu separiere und sammle ich bereits jetzt Planarien und einige andere Würmer und werde diese zum entsprechenden Zeitpunkt zum anderen Zucht-Ansatz in Mineralwasser geben und die Reaktion direkt beobachten.

Je nach dem könnte es sogar möglich sein eine Planarie mit einem Krebs auf den Löffel zu bekommen und zu Filmen :)

Ich gebe mein bestes!

Bis zum nächsten Update! :thumbsup:

LG


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GrafGregor
25. Dezember 2019 um 22:35
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3
Triops Cancriformis als Schädlings-Vernichter
Der Plan, Der Anfang
Hallo,

wie bereits in anderen Beiträgen angekündigt, teste ich die Triops Art "Triops Cancriformis", welche die Europäische Variante der Urzeit krebse ist auf ihren Nutzen in Aquarien.

Erwartungen:

Laut diverser Berichte im Internet sollen diese Krebse das Wasser sehr gut Filtern und sich darüber hinaus von Weichtieren wie Würmern ernähren. Interessant sind sie deshalb, weil sie offenbar auch Planarien , die sonst als ungenießbar gelten und kaum Fressfeinde haben, gerade zu jagen sollen.

Darüber hinaus sollen sie problemlos mit Schnecken und Garnelen zu vergesellschaften sein, da sie sich ausschließlich von Weichtieren ernähren und die "Kruste" der Garnelen, sowie das Gehäuse der Schnecken diese schützen.

Der Anfang:

Ich habe mir im Internet eine Packung Eier (Sand mit einer unbekannten Anzahl an Eiern > 50) bestellt.

In der Anleitung wird wie man es kennt empfohlen, sie in einer 3:1 Mischung von 3 Teilen destiliertem Wasser und einem Teil stillem Mineralwasser ODER Regenwasser schlüpfen zu lassen.

Zu Testzwecken werde ich eine Hälfte der Eier im vorgegebenen Milieu und die andere Hälfte in normalem Wasser aus dem Hahn versetzt mit Wasser aus dem laufenden AQ schlüpfen lassen.

Sobald die Krebse eine Größe von c.a 1 cm erreichen werde ich sie in mein Garnelenaquarium umsiedeln, welches von Spitzschlammschnecken, QBS , TDS und Red fire Garnelen bewohnt wird und darüber hinaus von Planarien sowie Hydren befallen ist.

Berichte über Ergebnisse/ Fortschritte folgen

LG


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GrafGregor
17. Dezember 2019 um 12:33
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