
- Einleitung
- Grundkenntnisse pH-Wert
- Was hat der pH im Wechselwasser für Auswirkungen?
- Wo liegt das Problem?
- Was regelt den pH im reinen Osmosewasser?
- Empfehlung
- Einsatz von wasserneutralem Bodengrund wie Sand und Kies
- Einsatz von aktiven (Soil-)Böden
- Was kann man tun, wenn das Soil den pH extrem senkt?
- GT essentials pH safe Granulat
- Soil oder neutraler Bodengrund?
- pH-Wert ermitteln
- Fazit
- Schlusswort
Einleitung
Am besten eine Tasse Kaffee oder Tee holen, zurücklehnen und meinen Beitrag in Ruhe lesen. Was jetzt kommt, ist prinzipiell ein komplexes Thema, welches ich versuche, so einfach wie möglich darzustellen, damit man es verstehen kann. Ich versuche auch, alle aufkommenden Fragen zu behandeln.
Mit diesem Beitrag stelle ich viele getragene Meinungen und noch mehr geschriebene Meinungen im Internet auf den Kopf. Das ist mir bewusst, und ich gehe zum Schluss noch etwas darauf ein.
Generell betrifft das Thema des Artikels nur Osmoseanlagen-Benutzer. Aber auch die Leitungswasser-Garnelenhalter können hier noch nützliches Wissen aufschnappen.
Grundkenntnisse pH-Wert
pH - der Messwert, der aussagt, ob das Wasser sauer, neutral oder basisch ist. Alles unter pH 7 ist sauer. Je weiter unterhalb 7 der pH ist, desto saurer ist das Wasser - nicht linear, sondern proportional steigt der Säuregrad. Das bedeutet, dass der pH zwischen 6,9 und 6,5 - sagen wir - "sauer" ist. Zwischen pH 6,5 und 6,0 ist das Wasser auch sauer, aber nicht im selben Maße wie im Verhältnis 6,9 bis 6,5, sondern deutlich saurer. Also: Je tiefer es mit dem pH geht, desto stärker steigt der Säuregrad überproportional an.
Jetzt kommt die alles entscheidende Frage: Wie hoch ist Ihr pH im Wechselwasser? Diese Frage habe ich das vergangene 3/4 Jahr bei vielen Supporttelefonaten gestellt. Es kam dann oft wie aus der Pistole geschossen die Antwort, zum Beispiel: pH 6,8. Ich sagte dann, das kann nicht sein, und wiederholte die Frage mit Betonung auf "Wie hoch ist Ihr pH im Wechselwasser". Nun ja, 99,9 % der Gefragten konnten mir dies nicht beantworten, da schlicht noch nie der pH im Wechselwasser gemessen wurde.
Was hat der pH im Wechselwasser für Auswirkungen?
Ist der pH im Wechselwasser zu tief - das Wechselwasser also sehr sauer - sind es zuallererst die Taiwaner-basierten Garnelen, welche zwar Jungtiere bringen, aber diese wieder "verschwinden". Bestes Beispiel sind die Taiwan-Mischlinge, mit welchen man versucht, an Taiwaner zu kommen. Viele "Hilferufe" im Internet lauten: "Die Bienen unter dem Nachwuchs sind (und bleiben) da, die kleinen Taiwaner jedoch sind verschwunden". Hierzu - nach meinen Beobachtungen - sind die Taiwaner eine der empfindlichsten Arten gegenüber zu saurem Wasser bzw. die ersten, die "verschwinden". Bei älteren Taiwanern, die in zu saurem Wasser gehalten werden bzw. die bei einem Wasserwechsel das noch viel saurere (gleich mehr dazu) Wechselwasser (ab)bekommen, werden es langsam, aber sicher weniger.
Andere Garnelenarten reagieren unterschiedlich auf zu saures Wasser. Manche Neocaridina-Arten werden leicht trübe, und wo man es am deutlichsten sieht, ist generell die Anzahl des Nachwuchses, welche in der ganzen Bandbreite (von keinem Nachwuchs bis xx) variieren kann - oder die älteren Garnelen werden gar langsam, aber sicher über Wochen / Monate einfach "weniger".
Wo liegt das Problem?
Wechselwasser hat einen pH. Wer ihn messen will, muss das aufgesalzene Osmose-Wechselwasser messen. Reines, noch nicht aufgesalzenes Osmosewasser kann nur mit speziellen Geräten gemessen werden. Der pH des Osmose-Wechselwassers hängt an mehreren Faktoren, die keine Vergleiche zulassen: Die Leitungswasser-Zusammensetzung (ist überall anders!), Zustand der Osmoseanlagen-Membran (älter oder neuer) / Art / Modell der Osmoseanlage.
Osmoseanlagen sowie Leitungswasserzusammensetzung-mäßig betrachtet kann der pH im Osmosewasser von etwa 5,0 bis 6,5 sein. Wird dieses Osmosewasser nun aufgesalzen mit "Mineralsalz für Weichwassergarnelen" - also GH+-Mineralsalzen -, passiert Folgendes: Diese Mineralsalze können das Wasser nur maximal 0,3 pH-Punkte nach oben bringen. Das heißt konkret, dass die (in Deutschland, meine Referenz) verwendeten Osmose-Wechselwasser einen pH von 5,3 bis 6,8 haben. Eine sehr große Bandbreite! Und die Problemfälle der "meine Kleinen waren da und sind dann wieder verschwunden" liegen um und unterhalb pH 6. Ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass ein kopiertes Setting von z. B. einem Bekannten mit identischem Einrichtungsmaterial - wo es super läuft - nicht zwangsweise an anderer Lokation (mit anderer Leitungswasserzusammensetzung / Osmoseanlage) ebenfalls super läuft.
Was regelt den pH im reinen Osmosewasser?
Warum ist die Bandbreite des pH im reinen Osmosewasser so groß? Dazu muss man erst einmal wissen, dass KH - also Karbonathärte - maßgeblich den pH bestimmt. Wenig KH im Osmosewasser => niedriger pH im Osmosewasser. Viel KH im Osmosewasser => höherer pH im Osmosewasser. Wieso aber ist KH im Osmosewasser, wird man sich fragen, die Osmoseanlage filtert doch alles heraus? Nein, das tut sie nicht, aus zwei Gründen: Eine Osmoseanlage kann nur etwa 95 % der im Leitungswasser enthaltenen Stoffe zurückhalten. 5 % rauschen durch und sind im Osmosewasser. Deshalb ist der Leitwert beim Osmosewasser auch nie null. Der zweite Grund ist: Es gibt verschiedene Karbonate. Manche beeinflussen den Leitwert nur sehr gering, haben aber größere Wirkung auf den pH. Man versteht nun, warum der pH im reinen Osmosewasser solche Bandbreitenschwankungen hat. Ich erwähne hier nochmal: Kommen Sie nicht auf die Idee, den pH in reinem Osmosewasser zu messen, das können nur spezielle Messgeräte / Methoden. Salzen Sie Ihr Osmosewasser immer auf, bevor Sie den pH messen.
Eine besondere Warnung an dieser Stelle an alle Mischbettharz-Benutzer: Osmosewasser, das zusätzlich durch einen Mischbettharzfilter gelaufen ist, ist extrem sauer, da das Mischbettharz jegliche Bestandteile im Wasser (und alle vorhandene KH jeglicher Form) entfernt.
Empfehlung
Der Punkt, wie sauer das Wechselwasser ist, wird bisher kaum beachtet. Es werden Hunderte Tipps im Internet gegeben, was man tun kann, wenn es nicht läuft - und es läuft trotzdem weiterhin nicht besonders. Also: Beachten Sie den pH vom Osmose-Wechselwasser. Meine Empfehlung für so gut wie alle Garnelenarten lautet: Mindestens pH 6,5 im Wechselwasser sowie im Aquarium - das ist ein sicherer Wert. Vollständigkeitshalber erwähne ich, es gibt auch Ausnahmen. Es gibt Züchter, welche mit einem pH um die 6 beste Erfolge einfahren. Woran das liegt? Ich habe oben erwähnt, dass dieses Thema sehr komplex ist. Was auch noch mitspielt, ist die Aquarium-Biologie, ob man Mineral-Produkte einsetzt, und dann ist da noch die Aussage "bei mir kommen viele Junge hoch" - was mich immer nachdenken lässt, wie viel sind wohl "viele"? Deshalb die Empfehlung: nicht unter pH 6,5 im Wechselwasser und im Aquarium.
Noch eine Anekdote zu dem Thema Karbonathärte: Sicher ist man als geneigter Internetleser zu Garnelen-Themen schon mal über den Satz gestolpert (oder hat ihn gehört): Neocaridina-Garnelen brauchen KH (also Karbonathärte). Dieser Satz ist so was von falsch (und in der Auswirkung aber völlig richtig!). Die Neocaridina brauchen keine Karbonathärte, sie brauchen einfach einen höheren pH, der sich mit mehr KH automatisch einstellt.
Wie kann man den pH des mit Mineralsalz für Weichwassergarnelen aufgesalzenen Osmosewassers erhöhen, wenn er unter pH 6,5 ist?
Es gibt mehrere Szenarien. In der Praxis werden einmal wasserneutrale Böden (Sand, Kies) verwendet und einmal aktive Böden (Soil). Wenden wir uns zuerst den neutralen Bodengründen zu.
Einsatz von wasserneutralem Bodengrund wie Sand und Kies
Mit neutralem Bodengrund ist es relativ leicht, die Wasserparameter einzustellen, denn sie werden vom Bodengrund nicht verändert. Muss der pH im Osmose-Wechselwasser angehoben werden, eignet sich dazu ideal flüssige Karbonathärte (GT essentials KH up). Ich habe diese Karbonathärte genau aus dem Grund entwickelt, damit man nach Bedarf damit den pH im Wechselwasser anheben kann. Wenige Tropfen im Wechselwasser heben den pH schlagartig an. Die Karbonathärte muss nicht nachweisbar sein mit z. B. Tropfentest. Ich selbst verwende in meiner Zuchtanlage KH up und gebe auf 2200 Liter Wasser etwa 300 ml KH up hinzu. Dies entspricht bei meinem Osmosewasser im fertigen Wasser einer Karbonathärte von 0,5, und der pH hängt stabil bei 6,5. Hier muss man einfach ein wenig experimentieren. Wer sich nicht sicher ist, dosiert 1 KH nach der Tabelle, die bei KH up dabei ist.
Es geht auch pulverige Karbonathärte. Die ist seltener zu bekommen, denn das Pulver zieht extrem Wasser aus der Umgebungsluft (wenn der Deckel auf ist), und irgendwann verklumpt es und ist kaputt. Deshalb habe ich die flüssige Variante mit ordentlicher Reichweite entwickelt.
Einsatz von aktiven (Soil-)Böden
Mit Soil-Bodengrund wird es deutlich schwieriger, einen stabilen pH >= 6,5 zu erhalten. Zum Verständnis: Soil-Böden (alle am Markt verfügbaren) haben die Eigenschaft, über Ionentausch Stoffe aus dem Wasser zu ziehen / zu binden. Das heißt, der Soil saugt die im Wasser befindliche KH (und anderes) auf und nimmt sie aus dem Wasser. Oben habe ich geschrieben, dass die Menge der KH im Wasser den Säuregrad (pH) bestimmt. Nimmt also der Soil-Bodengrund die KH aus dem Wasser, wird das Wasser viel saurer (pH sinkt). Wir merken: Soil tut genau das, was es nach meinem Beitrag nicht tun soll(te), den pH (teilweise extrem) senken. Wie weit die Senkung geht, ist von Soil zu Soil etwas unterschiedlich. Auch von Soil-Charge zu Charge einer Marke habe ich Schwankungen in den letzten Jahren ausmachen können. Eben wohl Naturprodukte.
Was kann man tun, wenn das Soil den pH extrem senkt?
Warten! Warten! Warten! So lange warten mit dem Besetzen von Garnelen, bis der pH auf sicheren >= 6,5 ist. Lässt man Soil-Aquarien einlaufen, kann das zwischen einigen Wochen bis mehrere Monate dauern, bis der Soil seine erste Aggressivität verloren hat und die KH im Wasser nicht mehr so aufsaugt wie ein trockener Schwamm.
Es gibt keine Alternative zum Warten, aber man hat einige Hilfsmittel, wie z. B. das oben erwähnte GT essentials KH Up, dem Wechselwasser zuzusetzen. Diese KH wird zwar vom Soil aufgesaugt wie ein Schwamm, aber je mehr der Soil diese KH (und andere Stoffe) bindet, desto schwächer wird er. Ich warne aber eindringlich davor, auf die Idee zu kommen und es "zu gut" mit dem Schuss KH up zu meinen, um den Einlaufprozess des Soils zu beschleunigen.
GT essentials pH safe Granulat
Ein weiteres Hilfsmittel, das ich vor längerer Zeit verfügbar gemacht habe, ist GT essentials pH safe Granulat. Dieses Granulat gibt Karbonate ab, was im Detail so funktioniert:
Saures Wasser nagt am pH-safe-Granulat und löst hierdurch Karbonate ins Aquariumwasser. Es hat hierbei zwei Wirkungen:
Es feuert KH ins Aquariumwasser, welche der Soil permanent durch Ionentausch bindet. Man "füttert" damit praktisch den Soil. Man kennt ggf. die Empfehlung, frischen Soil mit Leitungswasser einlaufen zu lassen und möglichst große Wasserwechsel zu machen, das ist dasselbe Prinzip, auch hier "füttert" man den Soil mit den im Leitungswasser vorhandenen Stoffen, um ihn weniger aggressiv zu bekommen. Ich bin kein Freund dieser Leitungswasserwechsel-Methode, da im Leitungswasser auch nicht so gute Dinge sind, die dann vom Soil gebunden werden (und die Frage bleibt offen: Was davon gibt er wieder ab?).
Soil oder neutraler Bodengrund?
Jetzt könnte die Frage aufkommen, warum den Soil verwenden, wenn das so ein Hickhack damit ist. Das ist kein Hickhack, man muss einfach warten können, bis sich die gewünschten Werte einstellen. Vielleicht stellt man sich nun die Frage: Was soll man nehmen? Soil oder neutralen Bodengrund? Hier ein paar Entscheidungshilfen:
Wer nicht überlang warten will mit dem Besetzen von Garnelen und vom Start weg seine Wasserwerte unter voller Kontrolle halten möchte, ist wohl mit neutralem Bodengrund bestens bedient.
Aber auch Soil hat seine Vorteile. Hat man den Nachteil "Warten" hinter sich und der pH ist in stabiler Region, hat man mit Soil-Becken oftmals größeren Erfolg als mit neutralem Bodengrund. Wieso das so ist? Ich erwähnte in dem Beitrag, dass Bestandteile aus dem Leitungswasser nicht alle von der Osmoseanlage restlos herausgefiltert werden, etwa 5 % rauschen durch die Osmoseanlage durch und sind im Osmosewasser. Soil, wenn er auch nicht mehr so aggressiv ist, ist trotzdem aktiv und bindet weiterhin (ggf. 3/4 - 1 Jahr) unerwünschte Stoffe. Die sind raus aus dem Aquariumwasser, und das merkt man den Garnelen an. Auch bringt Soil ggf. Huminstoffe mit, was sehr förderlich für Garnelen ist, erst recht, wenn keine Huminstoffe über eine Wurzel oder regelmäßige (braune) Blättergabe ins Aquarium kommen. Ist Soil nach etwa einem 3/4 oder 1 Jahr inaktiv, weil er nichts mehr binden kann - also voll ist -, ist Soil nur noch normaler Bodengrund.
Soil-Nutzern lege ich ans Herz, einmal pH safe auszuprobieren.
Abraten tue ich von Akadama, das ist der aggressivste "Soil". Ich hatte ihn ein Jahr im Einsatz und kann wirklich nur abraten, da es sehr lange dauern kann, bis die starke Wirkung nachlässt.
pH-Wert ermitteln
Das ist eines der schwierigsten Themen: den richtigen pH-Wert ermitteln. Viele Gespräche, in denen ich nach dem pH im aufgesalzenen Osmose-Wechselwasser fragte, ergaben, dass bei Messungen geschätzt 50 % Werte gemeldet haben, die nicht im Entferntesten stimmen konnten. Stäbchentests kann man hier völlig vergessen. Tropfentests sind ok, werden aber auch vielfach falsch abgelesen / angewendet, oder die Tropfen funktionieren nicht immer so, wie sie sollten. Elektrische pH-Meter, also Messgeräte zum Reinhalten - ein Thema, wenn man die Unzulänglichkeiten (und dazu gehören der Preis und die Lebensdauer des Gerätes) mit einbezieht, wohl die beste Methode, den pH zu bestimmen.
Fazit
Wer Osmosewasser, aufgesalzen mit Mineralsalz für Weichwassergarnelen, also ohne KH-Zusatz verwendet, dem empfehle ich, Karbonathärte hinzuzufügen. Es reicht oftmals recht wenig, und die Probleme von Garnelen lösen sich in Luft auf. Auch der Nachwuchs wird in ordentlicher Anzahl auftreten. Diese Fazit-Aussage so stehen zu lassen, ist nur die halbe Wahrheit, deshalb eine Grundsatzregel: Werden Garnelen "suboptimal" gehalten, es Probleme gibt, egal in welcher Form - oder gar, dass es "rückwärts" läuft mit der Garnelen-Population -, dann wird sich in 99,9 % der Fälle das nicht ändern, nachdem optimale Parameter hergestellt sind. Ein Beispiel: Hat man ein Aquarium mit zu niedrigem pH gefahren, aufgrund dessen die Garnelen weniger werden, wird sich das nicht unbedingt umkehren, wenn sie plötzlich einen perfekten pH bekommen. Warum? Das liegt am Immunsystem der Garnelen: So gut wie fast jede suboptimale Haltung - wo ein Garnelensterben bereits begonnen hat - wird ohne Medikament (Baytril) nicht mehr aufzuhalten sein. Das Problem, was die Garnelen bei suboptimaler Haltung bekommen, ist eine Portion "extra" Bakterienbesiedlung im Darm. Diese Bakterien versuchen über die Darmbarriere in die Garnele einzudringen und schaffen das auch => Garnele tot. Nur und ausschließlich eine Breitband-Antibiotika-Behandlung bringt die Umkehrung, indem sie die Bakterien im Darm tötet und damit die Garnele erleichtert. Dies ist auch der Grund, warum nach einer Antibiotika-Behandlung Garnelen von einem Tag zum anderen viel flitziger unterwegs sind - die Belastung ist weg.
Schlusswort
Ganz oben erwähnte ich, dass ich viele getragene Meinungen im Internet mit diesem Beitrag auf den Kopf stelle. Das Problem am Internet ist, dass einmal (vielleicht vor Jahren) gesetzte Meinungen weitergetragen werden - und wenn "alle" das schreiben, dann muss das so sein. Im Hinblick auf "Weichwassergarnelen brauchen saures Wasser" ist nirgends genau definiert, wie sauer, und vor allen Dingen nirgends steht etwas über die Auswirkungen - schon gar nicht zu den unterschiedlichen Arten. Gibt es "Garnelen-Probleme" bei Osmosewasser-Nutzern, dann werden viele Fragen gestellt und Tipps gegeben. Die wichtigste Frage: "Wie hoch ist der pH im aufgesalzenen Osmose-Wechselwasser?", wird eigentlich nie gestellt. Es wird lediglich der pH im Aquarium abgefragt, und das war es dann - bitte beachtet auch den pH vom Wechselwasser, das ist die Kernaussage dieses Beitrages.
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