Ursachen für Schwebeteilchen im Aquarium
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Zu geringer Wasserwechsel
Mit der Zeit reichern sich Abfallstoffe wie Futterreste, abgestorbene Pflanzenteile und andere organische Materialien im Wasser an. Diese werden zwar von Bakterien zersetzt, aber wenn die Belastung zu hoch ist, bleiben immer feinste Partikel übrig, die sichtbar im Wasser schweben.
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Gesättigtes Wasser
Wenn das Wasser bereits voll mit Abbauprodukten ist, können sich weitere Stoffe schlechter lösen. Sie bleiben dann in fester Form als Schwebeteilchen im Aquarium zurück.
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Ungünstige Düngung oder Pflanzenwuchs
Pflanzen, die nicht optimal versorgt sind, nehmen weniger Nährstoffe auf. Das verstärkt das Problem, weil weniger organisches Material gebunden wird.
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Filterleistung
Ein zu schwach eingestellter Filter kann Partikel nicht vollständig zurückhalten. Gerade feinere Schwebstoffe passieren den Filter und bleiben im Becken.
Was hilft gegen Schwebeteilchen?
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Regelmäßiger, großer Wasserwechsel
Nur durch Wasserwechsel werden Abfallstoffe tatsächlich entfernt. Bei kleinen Becken (z. B. 30 Liter) sind 70 % pro Woche empfehlenswert, kombiniert mit einem 90 % Wechsel alle 3 Wochen. Wer möchte, kann auch wöchentlich 90 % wechseln – die Garnelen freuen sich.
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Filter anpassen
Den Filter leicht stärker einstellen. Auch feinporige Filtermatten (z. B. 45 ppi) helfen, Partikel effektiv aufzufangen.
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Gesunde Bepflanzung fördern
Flüssigdüngung über die Wassersäule und ggf. Düngekugeln für Wurzelzehrer sorgen für kräftigen Pflanzenwuchs – so nehmen die Pflanzen Nährstoffe besser auf und tragen zu klarerem Wasser bei.
Fazit
Schwebeteilchen sind in den meisten Fällen ein Hinweis auf zu wenig Pflege in Form von Wasserwechseln. Der Filter kann nur zurückhalten, was physisch im Wasser treibt – die eigentliche Ursache, die Ansammlung von Abbauprodukten, verschwindet nur durch regelmäßigen Austausch gegen Frischwasser. Mit etwas Routine lässt sich das Problem zuverlässig in den Griff bekommen, und das Aquariumwasser wird wieder klar und gesund.