Beiträge von ThomasG

    Hi Sören,


    ich praktiziere das nicht, habe aber davon gehört bzw. gelesen.

    Der Einsatz von Wodka scheint vor allem in der Meerwasseraquaristik eine Methode zu sein, um Phosphate und Nitrate in Verbindung mit einem Eiweißabschäumer aus dem Wasser zu bekommen. Mit Wodka wird dem Wasser vor allem Kohlenstoff zugeführt, mit dem dann Bakterien das Nitrat und Phosphat verstoffwechseln können und so reduzieren. Die Bakterien und deren Stoffwechselprodukte werden im Anschluss vom Eiweißabschäumer dem Wasser entzogen.

    Und hier kommen wir zum Punkt, warum ich Wodka nicht einsetze:

    In der Süßwasseraquaristik haben wir oft viele Pflanzen, die Nitrat und Phosphat verbrauchen, so dass wir diese Stoffe nicht reduzieren, sondern im Gegenteil nachdüngen müssen.

    Oft haben wir auch eine CO2-Düngung, die den dringend benötigten Kohlenstoff über diesen Weg dem Aquarienwasser hinzufügt.

    Daher sehe ich für mich bzw. für mein Aquarium keinen Grund, die im Vergleich zur CO2-Düngung nicht ganz ungefährliche Methode anzuwenden.

    Aber ich bin an Ergebnissen und längerfristigen Erfahrungen durchaus interessiert .


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Carter-Garnele,


    Zitat

    ich habe das Prinzip mit dem „Fass nicht überlaufen lassen“ noch nicht verstanden.

    Geht wohl nur für Anlagen mit Pumpe wo dann der Strom abgeschaltet wird…

    den Beitrag habe ich jetzt nicht verstanden... War da ne Frage dabei?


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi NosX3,


    Muschelkrebse sind völlig ungefährlich und gehören, in Maßen, meiner Ansicht nach zu einer gesunden Begleitfauna dazu.

    Außerdem sind sie ein prima Anzeiger, ob die Fütterung passt. Nehmen sie zu, einfach das Futter reduzieren und schon werden es wieder weniger.

    Sie nerven allenfalls die Schnecken, wenn sie überhand nehmen, durch ihr Gewusel. Das könnten empfindliche Tiere krumm nehmen und sie dazu veranlassen, sich in ihr Häuschen zurückzuziehen.

    Dann kann man die Muschelkrebse auch mal beim Wasserwechsel, mit Hilfe einer hellen Taschenlampe - sie schwimmen zum Licht, absaugen oder sie mit einer Gurkenscheibe (Bio und/oder ungespritzt!) einsammeln.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Daniela,


    wo eine Planarie sichtbar ist, können 10 weitere versteckte vorhanden sein. Das ist so in etwa wie bei den Kakerlaken.

    Ich würde mal eine Planarienfalle reinhängen und schauen, was sich da tut.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Carter-Garnele,


    was spricht dagegen, sich das Wechselwasser im Voraus durchlaufen zu lassen?

    Ich lasse mein Wechselwasser (Leitungswasser) auch mehrere Stunden bis Tage auf Erlenzapfen stehen, damit es ausgasen und sich mit Huminsäuren anreichern kann und sich die Temperatur angleicht. Will ja nicht, dass die Nelen beim WW einen Kälteschock bekommen. ;-)


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Olli,


    danke für die Infos, das hilft mir wirklich weiter!

    Ich brauche nicht viel (Umkehr-)Osmosewasser:

    Etwas um meine fleischfressenden Pflanzen zu gießen, die vertragen kein Leitungswasser.

    Ein bisschen um verdunstetes Wasser im Nanocube zu ersetzen.

    Und noch etwas mische ich dem Wechselwasser bei, um die GH niedrig zu halten.

    Eigentlich hatte ich von Bienen auf Neocaridinas umgestellt, um das Aquarium mit Leitungswasser betreiben zu können. Dann kamen Pflanzen hinzu, die anspruchsvoller sind, und jetzt muss ich doch wieder (etwas) Wasser pantschen... \o/

    Möglicherweise rechnet es sich für mich aber, weiterhin destilliertes Wasser zu kaufen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Was sind denn die laufenden Kosten einer kleinen (Umkehr-)Osmoseanlage?

    Kann mir das jemand sagen? Ggf. vielleicht sogar grob umgerechnet auf einen Liter (Umkehr-)Osmosewasser, ohne Wasserverbrauch.

    Die ist ja nicht nur für Aquarienwasser interessant, auch Kaffee und Tee profitieren von Umkehrosmosewasser. :-)

    Ergänzung:

    Damit meine Aussage zum Thema Nitrit- und Ammonium-Test nicht falsch interpretiert wird, noch eine kurze Erklärung:

    Tests auf Ammonium und Nitrit sind wichtig, wenn ein Becken - sei es durch Einsatz von Medikamenten oder durch einen Fehler in der Pflege - aus dem Gleichgewicht geraten ist oder wenn es sich noch in der Einlaufphase befindet. Und diese Tests sollten von Anfängern deshalb auch regelmäßig durchgeführt werden.

    Ist das Becken gut bepflanzt und stabil, dann läuft folgender Nährstoffkreislauf richtig ab und die beiden Tests sind nur noch in Notfällen notwendig:

    Pflanzen verbrauchen Stickstoff in Form von Ammonium und Nitrat. Ammonium ist für Pflanzen leichter verfügbar als Nitrat.

    Wenn also der Nitratwert sinkt, dann kann man davon ausgehen, dass das Ammonium zum größten Teil von den Pflanzen schon verbraucht wurde.

    Ammonium wird von Bakterien, den Nitrosomas, zu Nitrit umgewandelt. Wenn schon wenig Ammonium im Wasser ist, dann kann auch wenig Nitrit entstehen. Das wenige Nitrit wird in einem gut eingelaufenen Aquarium, das sich im ökologischen Gleichgewicht befindet, von anderen Bakterien, den Nitrobacter, schnell zu Nitrat umgewandelt, das dann in dieser Form von den Pflanzen aufgenommen wird.

    Dewegen sind die Tests auf Ammonium und Nitrit Akut-Tests, also Tests, die ich mache, falls sich Probleme im Becken zeigen.

    Hi zusammen,


    jetzt noch das Update, nachdem am Freitag die fehlenden Tests ankamen und ich die für die Pflanzen wichtigen Parameter testen konnte:


    - Eisen: Trotz Nachdünung in der letzten Woche, bin ich nur bei einem Wert von 0,05 mg/l => noch mehr Eisendüngung erforderlich

    - Kalium: Entgegen meiner Erwartungen (schwarze Punkte und Löcher in den Blättern) liegt der Kaliumgehalt bei 8 mg/l und ist damit völlig in Ordnung

    - Magnesium: Mit 7 mg/l liegt der Magnesiumgehalt bei 12⁰dGH gegenüber ~56 mg/l Calcium deutlich zu niedrig: Faktor ~1:9 statt den optimalen 1:4. Ob ich allerdings Magnesium nachdosiere glaube ich nicht, weil das die Gesamthärte erhöht und ich wegen dem Utricularia graminifolia nicht über 12⁰dGH kommen möchte.

    - Nitrat: 5 mg/l, obwohl das Wechselwasser mit ~18 mg/l ins Becken kommt. Hier saugen die Pflanzen inzwischen einiges weg.

    - Phosphat: Hier konnte ich in der letzten Woche durch regelmäßiges Nachdüngen den Gehalt auf 0,05 mg/l stabliisieren. Eine Steigerunng auf 0,1 mg/l ist geplant.

    - Karbonathärte: nach inzwischen mehreren großzügigen Wasserwechseln bin ich wieder auf meinem Standardwert von 7⁰dKH angelangt. Bei rund 25 mg/l CO2 macht das einen pH-Wert von 7,0.


    Nitrit messe ich nicht, weil ich der Meinung bin, dass der bei einem gut eingefahrenen Aquarium eh an der Nachweisgrenze liegt.

    Ammonium ebenfalls nicht, weil die Pflanzen erst mal das leichter verfügbare Ammonium aus dem Wasser ziehen, bevor sie sich das Nitrat holen. Das dürfte also auch nahe 0 liegen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Genau! Becken in Ruhe lassen und lieber sich am Anblick freuen, als ständig dran rumzufummeln.

    Nur bei "weniger füttern" gehe ich nicht mit. Zwischen alten und jungen Tieren herrscht schon Nahrungskonkurrenz, und da ziehen die Kleinen, Schwachen den Kürzeren gegenüber den "Platzhirschen". Außerdem brauchen mehr Tiere auch mehr Nahrung. Mir ist immer mal wieder ein kompletter Wurf nicht durchgekommen, wenn ich nicht zugefüttert habe.

    Deshalb handhabe ich es so, dass ich normalerweise sehr sparsam füttere, aber wenn kleine, frisch geschlüpfte Nelen im Becken zu sehen sind, gibt's eine zusätzliche Ration Staubfutter und Bacter AE.

    Außerdem mache ich die Scheiben nur auf den obersten 2-3 cm sauber, damit sich dort keine Kalk- und Algenränder bilden, für den Rest sind die Nelen und die Schnecken zuständig. Diese Arbeitsteilung funktioniert ganz gut.


    Chris77: Bei mir sind nur die Bienen aus dem Becken gesprungen, von den Neos habe ich noch keine neben dem Becken liegen sehen, und ich fülle das Wasser bis fast zum Rand, da bleiben nur wenige mm bis zum Überlaufen (weils so,einfach besser aussieht).

    Ich würde auch noch infrage stellen, ob die Red Bees sich in Leitungswasser wirklich gut halten lassen, egal was der Händler behauptet.

    Wie du zwar schreibst, Leitungswasser ist nicht gleich Leitungswasser, trotzdem glaube ich kaum, dass es in Deutschland für Bienengarnelen geeignetes Leitungswasser gibt. (Das wäre dann für den Menschen weniger geeignet, da zu wenig Mineralien enthalten sind.)

    Die Bienen sind schon Weichwassertiere, vor allem der Nachwuchs, und ich weiß nicht, inwieweit man die "umgewöhnen" kann, bzw. von welchen Anpassungszeiträumen wir hier sprechen.

    Insofern sind die Neos halt pflegeleicht. :-)

    Hi Carsten,


    zwar hatte ich nicht beide gleichzeitig im Becken, hatte meinen Aquacube aber mit Red Bees gestartet.

    Trotz Wasserpantscherei waren die Vermehrungsraten der Bees - verglichen mit den Neocaridinas, die ich jetzt pflege - doch sehr überschaubar.

    Das hat dazu geführt, dass mein Stamm im Laufe der Zeit ausgestorben ist.

    Im Netz liest man auch, dass sich die Bees gegen den Vermehrungsdruck der Neocaridina nicht behaupten können. Ob das an Pheromonen liegt oder ob es einfach die Nahrungs- und Platzkonkurrenz ist, kann ich dir nicht sagen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Daniela,


    ich würde alle behalten und mich an meinem eigenen Nachwuchs freuen.

    Erstens weißt du ja gar nicht, wieviele letztendlich durch kommen, zweitens sind Garnelen "Herdentiere", die sich erst ab einer Gruppe von mindestens 10 Individuen so richtig wohl fühlen und drittens werden sie auch nur rund zwei Jahre alt. Wenn du deinen Nachwuchs immer gleich abgibst, dann hast in zwei Jahren selbst keine mehr.

    Musst halt die Fütterung an die Bedürfnisse deiner neuen Aquarienbewohner anpassen. Aber Achtung, bei Erhöhung der Futtermenge immer auch den Stickstoffkreislauf im Auge behalten und ggf. mit ausgiebigen Wasserwechseln gegensteuern. Was rein kommt ins Aquarium muss auch auf die eine oder andere Art wieder raus.

    Ich füttere nur sehr sparsam, weil die Nelen sollen sich gefälligst über die Algen her machen und das Becken sauber halten. Das tut auch der Wasserqualität gut.

    An meinen Geweihschnecken sehe ich, ob das Futter ausreicht. Rennschnecken eignen sich ebenfalls sehr gut dafür: Ist der Fuß größer als die Gehäuseöffnung, dann stehen sie gut im Futter und die Garnelen finden somit auch genug im Becken. Schrumpft der Fuß, muss mehr gefüttert werden. Die Geweihschnecken gehen zwar nicht an's Garnelenfutter, aber ihnen bleibt mehr Aufwuchs und Biofilm, wenn die Nelen sich anderweitig den Bauch voll schlagen können.

    Zuviel Futter zeigt sich an der Kahmhaut auf der Wasseroberfläche und an der Zunahme meiner Muschelkrebspopulation. So lässt sich das Futter recht gut dosieren.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude mit deinem Nachwuchs!


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Daniela,


    dass KH 12 ein Problem für Neocaridinas sein soll leuchtet mir nicht ein. Ich weiß ja nicht was die Profis so sagen, aber soweit ich weiß ist es die Garnelenart, die mit hartem Wasser am besten klar kommt.

    Deswegen würde ich auch noch nach anderen möglichen Gründen suchen.

    Spontan fallen mir da noch mögliche Schadstoffe im Wasser ein (NOx?), fehlende Aufwuchs-/Biofilme und die damit verbundene Nahrungskonkurrenz mit den Großen, schwankende Wasserwerte, Parasiten oder fehlende Versteckmöglichkeiten, da sich die Kleinen in ihrem Wachstum sehr oft häuten und dabei verletzlich sind.

    Sogar der Filter könnte ein Problem darstellen, wenn er die Winzlinge einsaugen kann. Das kann selbst beim Wasserwechsel passieren, deswegen beobachte ich das Altwasser noch einmal genau vor dem Wegschütten und habe da auch schon das eine oder andere Baby wieder rausgefischt und zurückgesetzt.

    Man muss in viele Richtungen denken.

    Meine Neocaridinas halte ich seit Jahren auf Leitungswasser und muss nur wegen den Pflanzen die Wasserwerte optimieren, weil die empfindlicher reagieren als die Garnelen.

    Bei Nachwuchs füttere ich aber vorsichtig Staubfutter zu, damit die Kleinen nicht verhungern. Vorsichtig deswegen, weil eine Änderung der Fütterung auch eine Änderung der Wasserwerte/Schadstoffe mit sich bringen kann, insbesondere NH4+, NO2- und NO3-.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi zusammen,


    man hat sein eingespieltes, meist aufwendig ermitteltes Wasserwechsel- und Düngeschema.

    Aber das Aquarium verändert sich. Die Pflanzen wachsen, werden wieder zurückgeschnitten, es kommen neue hinzu, alte fliegen vielleicht auch mal heraus, die Beleuchtung ändert sich, wenn man z.B. auf LED umrüstet, und plötzlich passt es nicht mehr.

    Das Aquarium ist - nicht zuletzt dank tatkräftiger Unterstützung von Garnelen und Schnecken - algenfrei, jedoch habe ich mich in letzter Zeit über schwarze Pünktchen auf meinen Cryptocorynen gewundert. Dann wurden die Blätter meines Pogostemon helferi weiß und mein Utricularia graminifolia ist immer schneller rückwärts gewachsen .

    Höchste Zeit für eine Wasseruntersuchung!

    Ergebnis:

    KH = 2°dH über meinem Normalwert. Das kommt daher, dass über den Sommer das verdunstete Wasser nicht ausreichend mit Osmose- oder destilliertem Wasser aufgefüllt wurde.

    NO3 = perfekt, logisch, das Wechselwasser bringt genau die richtige Menge Nitrat mit

    PO4 = 0,0 (!!!), also stimmt mein Düngeschema schon lange nicht mehr mit dem Pflanzenbedarf überein

    Eisen = ???, der Test liefert kein verwertbares Ergebnis, da er offensichtlich zu alt und abgelaufen ist.

    => neuen Eisentest kaufen.

    Bei der Gelegenheit will ich mich gleich noch an Kalium und Magnesium heranwagen.


    Die Moral von der Geschichte:

    Lieber gelegentlich auch mal testen, wenn subjektiv alles in Ordnung erscheint, objektiv muss das noch lange nicht der Fall sein.

    Eigentlich wollte ich kein zweites Becken aufmachen mit Tieren, die ich aus meinem Aquacube aussortiert habe. Die vermehren sich im neuen ja auch weiter. Vor allem hätte ich aktuell mehr Nelen auf der "Ersatzbank" als in der "Auswahl".

    Mal drüber nachdenken.

    Auf der anderen Seite vielleicht auch ganz spannend, wenn man sieht wie sich die zwei Stämme auseinander entwickeln.

    Zitat

    Mit dem tauschen ist glaub keine so gute Idee. Wenn du wild von überall her fremde Tiere dazusetzt, kann es zu einer Bakterienunverträglichkeit führen und im schlimmsten Fall zum Verlust deines Stammes oder der gesamten Tiere.

    Ich habe davon gehört, dass das vorkommen kann.

    Selbst hatte ich aber noch nie ein Problem damit, und setze manchmal das eine oder andere Tier dazu.

    Vielleicht weil ich sie langsam eingewöhne?

    Ein großer Wasserwechsel im Aquacube vor dem Zusammensetzen und dann mit der Tröpfchenmethode bis zu zwei Tage lang die neuen langsam an mein Wasser anpassen lassen und "wässern", währenddessen weitere Wasserwechsel im Aquacube.

    Hi zusammen,


    ich möchte meine "Blue Dreams" gerne in Richtung heller leuchtend bringen.

    Also von derzeit marineblau, eher schon als "Blue Diamond" einzustufen, zu einer Art kobaldblau.

    Deshalb habe ich mir ein paar kobaldblaue "Blue Dreams" dazugesetzt. Jetzt muss ich aber die besonders dunklen marineblauen "aussortieren" (blödes Wort)!

    Wie geht ihr mit "aussortierten" Garnelen um? Die sollen ja schließlich gut weiterleben und sich auch vermehren dürfen.


    Meine Idee ist daher eine Art "Selektionstausch":

    Also wenn jemand dunkle "Blue Dreams"/"Blue Diamonds" haben und helle dagegen aussortieren will, dann könnte man doch die entsprechenden Nelen einfach tauschen.

    Ist das eine gute Idee?

    Ich bitte um Meinungen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Ates,


    kommt darauf an, ob die Merkmale dominant oder rezessiv vererbt werden.

    Biounterricht, Mendelsche Regeln.

    Beispiel Haarfarbe: Braune Haare werden dominant vererbt, blonde rezessiv. Das heißt ein(e) Schwarzhaarige(r) kann auch ein blondes Gen in sich tragen, ein schwarzhaariges Paar kann also ein blondes Kind bekommen.

    Bei Blonden ist ein schwarzhaariges Gen eher unwahrscheinlich, deswegen haben die nie (soweit ich weiß) schwarzhaarige Kinder.


    Was heißt das für die Selektion von Garnelen?

    Weil wir nicht wissen, ob die Merkmale dominant oder rezessiv vererbt werden, müssen wir nach der Methode "try and error" vorgehen. Zumindest solange, bis wir es herausgefunden haben.


    Was kam bei deiner Selektion heraus?


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Luna,


    mühsam nährt sich das Eichhörnchen... ;-)

    Auf die Art und mit Geduld habe ich meine bisher immer weg bekommen.

    Außer in absoluten Notfällen, bin ich strikter Gegner von "Chemie" im Wasser, weil die wieder irgendwas anderes aus dem Gleichgewicht bringt.

    Die Gelegenheit habe ich jedesmal dazu genutzt, mal wieder Wasserwerte zu messen, zu protokollieren und ggf. nachzujustieren.


    Seit neuerdings habe ich auch wieder, an der einen oder anderen Nele, Saug- und Kiemenwürmer entdeckt. Die kamen entweder mit neuen "Blue Dreams", die ich zur Genpoolauffrischung dazugesetzt habe (die hatten die Saugwürmer als erstes), über die eine oder andere neue Schnecke oder über eine neue Pflanze, die ich nicht in-Vitro bekommen habe.

    Früher hatte ich mir die Zeit genommen, neue Garnelen vor dem Einsetzen ins Becken vorsorglich im Salzbad zu entwurmen. Dass ich es dieses Mal nicht gemacht habe rächt sich jetzt wohl.

    Weiß eigentlich jemand, ob man die Schnecken auch salzbaden kann? Schnecken können die Würmer ja ebenfalls mitbringen.

    Über die Pflanze ist es am unwahrscheinlichsten, die habe ich eine gefühlte Ewigkeit gewässert und dann nur Triebe abgeschnitten und ins Aquarium gesetzt.


    Also auf ein Neues !

    Thomas