• Hallo in die Runde,


    nachdem ich mich ein paar Tage/Wochen eingelesen habe, wollte ich hier kurz vorstellen, wie ich zu meinen Nanobecken kam.

    Ich habe ein Terrarium mit einen Buschkrokodil und einer etwas größeren Wasserecke (so ca. 12 Liter) und dachte mir eines Tages ein paar Garnelen dort einzusetzen

    schließlich hält der Züchter die Elterntiere in einem Paludarium und dort vertragen sich seine Krokos prima mit den Garnelen.

    Filter und spekulier Streifen zum Testen waren vorhanden und das Becken hatte ich immer im Schuß, so habe ich mir 10 Red Fire bestellt und eingesetzt.


    Es lief ein paar Wochen recht gut bis die Gruppe immer kleiner wurde. Beim Reinigen hatte ich nur einen Toten gefunden der Rest blieb aber verschwunden.

    Manchmal ist mir aufgefallen das ich den Hauptbewohner nicht einmal mit einem leckeren Mehlwurm aus seiner Höhle locken konnte und bekam eine böse Ahnung.

    Zur Rede gestellt reagierte er mit Entrüstung aber mir war klar das jetzt was passieren muß, denn die Lütten sind mir echt ans Herz gewachsen.

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    So habe ich mir ein Komplettset und den nötigen Kleinkram bestellt und konnte noch 4 Red Fire retten.


    Jetzt wo ich mich etwas mehr in die Materie eingelesen habe, musste ich feststellen das es doch nicht so einfach ist wie ich es mir vorgestellt habe.

    Von dem Komplettset ist eigentlich nur noch das Becken, die Pflanzen und die Lampe vorhanden.

    Die Seiryu Steine, der weiße Kies und der Filter flogen als erstes raus.

    Das ist jetzt mein Becken (mit einer 3-dimensionaler Rückwand).


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    Bisherige Verluste: 1 Schoko von einer 12 er Gruppe die ich später eingesetzt habe.



    Gruß Andreas

  • Danke für die nette Begrüßung :thumbsup:

    Es ist schon bemerkenswert das es ein Forum über Haustiere gibt wo sich nicht ständig gezofft wird.

    Ich werde natürlich fragen wenn ich nicht mehr weiter weiß, bin aber der Meinung das für meine Anfängerfragen

    es schon irgendwo Antworten in diesem Forum gibt.

    Den einen Todesfall den ich im neuen Becken hatte habe ich wohl selbst zu verschulden weil ich aus versehen einen Stein

    umgekippt habe ||.

    Mit der neuen Einrichtung kann das aber nicht mehr passieren.

    Nur Brutus meine Stahlhelmschnecke bewegt sich seit einigen Tagen nicht mehr.

    Ein paar Tage ging es gut danach hat sie ihre Arbeit eingestellt.

    Das Osmosewasser mit Mischbettharzfilter ist ok. PH: 6,5 GH: 6-7 KH 0-1 NO2: 0 Temp. 21 °C

    Na vielleicht kommt das von dem vorherigen Kies (Firma Amtra) oder den Seiryu Steinen, wer weiß.


    Gruß Andreas

  • Stahlhelmschnecken/Antrazitnapfschnecken (hier kurz ANS genannt) legen öfter mal längere Ruhephasen ein. Warum, hat sich uns noch nicht so recht erschlossen. Solange sie nicht müffelt sonder irgendwo festgesaugt sitzt, ist vermutlich alles in Ordnung. Wenn sie auf dem Boden liegt (auf der Seite oder so) musst du davon ausgehen, dass sie das Fressen endgültig eingestellt hat. Manchmal passiert das.


    Zum einen können das Vorschädigungen sein, sie reagieren auch sehr empfindlich auf Schadstoffe (vielleicht aus Pflanzen, Moose etc.?), ist die Deko mal mit Medikamenten in Verbindung gekommen oder hast du ein kupferhaltiges Algenmittel o. ä. verwendet? In seltenen Fällen kann es passieren, dass ein kleiner Muschelkrebs eine Schnecke umbringt. Dass passiert gelegentlich und eher zufällig, indem das Muschelkrebschen (die man häufig in Garnelenbecken hat) sich in das Gehäuse verirrt. Die Schnecke fühlt sich gestört und macht den Deckel zu, weil das ihr normaler Schutzmechanismus ist. Das Muschelkrebschen kann nun nicht mehr raus und da der Störfaktor nicht verschwindet, lässt die Schnecken den Deckel zu und verhungert. Ich habe das mal mit angeführt, halte es aber bei deinem wohl recht neuen Becken für weniger wahrscheinlich, es sei denn, du hättest tatsächlich recht viel Muschelkrebse.


    Meine Vermutung (ich drücke dir die Daumen dass ich richtig liege) ist eher, dass sie eine Pause einlegt. Fütterst du? Wenn ja, was?


    Meine ANS sind im Moment sehr aktiv, nachdem ich sie zum Teil wochenlang nicht gesehen habe. Wegen meines Garnelennachwuchses habe ich die Futtermenge deutlich erhöht, vielleicht liegt es daran. Aber das ist nur eine Vermutung.

  • Alle Pflanzen sind von Tropica (nicht in Vitro), die neuen Drachensteine + Wurzel (Baumarkt) habe ich bei 80 °C eine Stunde gewässert

    und den Sand (JBL Sansibar) ordentlich ausgewaschen. Gefüttert wird mit GT Pudding (jeden Tag ein erbsengroßes Stück) und GT Mineral (täglich halber Löffel)

    Ich habe ein Stück Schiefer mit Spirulina gedopt und sie daraufgesetzt, mehr kann ich wohl nicht tun.


    Gruß Andreas

  • Danke noch einmal für eure Begrüßung :thumbsup:

    Als ich eben überlegte welche Pflanzen ich noch einsetzen will, bemerkte ich eine winzige Bewegung auf einem Blatt.

    Es hat hat so lange still gehalten bis ich scharf stellen konnte, ist es das was ich denke?


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  • Jo ist eine, hab sie gerade von der Seite geknipst, nicht einfach da der Zwerg so zwischen 2 und 3 mm lang ist.

    Erst dachte ich das es irgend so ein Wurm ist weil mir keine Eiertante aufgefallen ist.

    Da muß ich wohl in Zukunft die Wasserwechsel über den Filter machen, die Gnome sind ja kaum zu sehen.

  • Danke Sunni,

    Ich habe das Becken jetzt unter "Welpenschutz" gestellt, also nichts wird mehr entfernt oder um positioniert.

    Nicht das die Zwerge noch aus versehen verschüttet werden.


    Negative Nachricht, Brutus ist nicht mehr || (er fing schon an zu riechen)

    Hier ein letztes Bild wo eine TDS versucht hat, Brutus noch mal anzuschieben.


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  • So, gestern ist der Zweite Teil meines Swinger Clubs mit ein paar Pflanzen eingetrudelt.

    Die super blue Buce sind noch etwas grün hinter den Ohren aber das gibt sich vielleicht noch.


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    Jetzt noch auf den Eden Thermofilter warten, den umbauen damit ich die GTS Filterschwämme benutzen kann und fertig. :thumbsup:

    Der Zwerg hat sich nach der Aufregung gestern wohl in eine Ecke verdrückt und traut sich nicht raus.

    Mal schauen wo der Steckt.