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    Hallo,

    Nach den enttäuschenden Ereignissen vom letzten Beitrag konnte ich leider keinen der Krebse im Becken wiederfinden. Ich muss davon ausgehen, dass sie nicht überlebt haben.


    Darüber hinaus hat der Versuch Planarien in das zweite Zuchtbecken zu geben gezeigt, dass die Krebse ab einer gewissen Größe (schätzungsweise min. 2 cm) zwar auch Planarien Fressen (leider nur 1 mal live gesehen und keine Kamera zur Hand gehabt), dies aber leider auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint.


    Auch im Zuchtbecken sind nach Zugabe der Planarien einige der Krebse verstorben, was ich vorher noch nie gesehen hatte.


    Geht man davon aus, dass es tatsächlich ein "Fressen und gefressen werden" ist wird es aufgrund der sehr deutlichen Übermacht an Planarien gegenüber der Krebse im Becken wohl entweder eine nahezu unrealistische anzahl an Krebsen, permanenten Nachschub an Krebsen oder aber einen Krebs in einer Größe, in dem die Planarien keine Gefahr mehr darstellen brauchen.


    Zu letzerem werde ich noch einen Versuch unternehmen, wobei das Heranwachsen eines Krebses auf ca. 5 cm einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da ich zur Zeit keine Krebse mehr habe und den Sand erst Trocknen muss um einen neuen Schlüpf-Zyklus einzuleiten.


    Außerdem wird die Zeit des heranwachsens in einem separaten Becken von der in der der Krebs "Arbeitet" abgezogen, wobei seine Lebenserwartung ohnehin nicht sehr lange ist.

    Somit zeigt diese Erkenntnis wohl, dass es deutlich Aufwendiger und zudem etwas Ineffizienter ist als erwartet.


    Eventuell ist es Sinnvoll die Krebse Bereits standardmäßig, vor einem Planarien-Befall im Becken integriert zu haben um das Bilden einer Übermacht/ das Ausbrechen eines Planarien-Befalls zu verhindern.


    Auch ohne das Erreichen der gewünschten Ziele hoffe ich dass die Versuchsreihe zumindest spannend war :)


    LG

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